Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Psychotherapie für Kinder- und Jugendliche

Kinder und Jugendliche sind häufig enormen Druck ausgesetzt. Mobbing, Leistungsanforderungen in der Schule, Maßnahmen und Kontaktbeschränkungen durch die bestehende Corona-Pandemie, Trennungssituationen, Verluste etc. können extreme Belastungsgefühle und Verhaltensstörungen auslösen. Stellen Sie bei Ihren Kindern Veränderungen fest? Spüren Sie, wie Ihr Kind leidet oder seelische Nöte hat? Zieht es sich zurück? Oder ist Ihre Tochter, Ihr Sohn plötzlich gereizt oder gar aggressiv? Es gibt viele Gründe, Ursachen und Auslöser, die Ihre Kinder eventuell nicht verarbeiten können und Ihnen das Leben schwer machen. Sie entwickeln manchmal eigene „Strategien“, um mit ihren Belastungen klar zu kommen. Nicht immer sind diese Strategien sinnvoll und führen stattdessen in noch mehr Leid und sind „gefährlich“ für die Gesamtentwicklung Ihres Kindes. Hier möchten wir Hilfestellung geben:

z. B. bei folgenden Themen:

  • AD(H)S, Hyperaktivität
  • Ängsten und Zwängen
  • emotionales Leiden durch Trennung, Stress, Verluste oder ähnlichem
  • Erfahrungen physischer und/oder psychischer Gewalt
  • mangelndem Selbstwertgefühl, Selbstliebe und/oder Selbstvertrauen
  • Mobbing
  • Prüfungsangst
  • Schwierigkeiten im sozialen Umgang mit Anderen
  • Schulangst/Schulverweigerung
  • seelischen Nöten
  • Verhaltensauffälligkeiten, wie z. B. sozialer Rückzug, Aggressivität sich selbst oder anderen gegenüber, tiefe Traurigkeit, etc.
  • etc.

 

Bei der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie können verschiedenste Therapiemethoden zum Einsatz kommen, wie z. B.: die emotiv-schematheoretische Therapie, die systemische Therapie, das Familienstellen und weitere. Welche Therapieform am besten bei Ihrem Kind angewendet werden sollte, besprechen Sie gemeinsam mit uns ab. Die zur Verfügung stehende Zeit teilt sich auf: insgesamt stehen bis zu 60 Minuten zur Verfügung, ggf. teilt sich diese Zeit auf in 45 Minuten Therapiezeit (für Ihr Kind) und ein anschließendes Gespräch mit Ihnen meist telefonisch). 

Gebühren siehe: hier

EFT - Klopftherapie für Kinder

EFT-Klopftechnik für Kinder und Jugendliche: Stress einfach wegklopfen
Die Emotional Freedom Techniques (EFT) sind eine sanfte, hocheffektive Methode, die Kindern und Jugendlichen hilft, emotionalen Stress, Ängste und Blockaden in wenigen Minuten selbst zu regulieren. Durch das sanfte Beklopfen bestimmter Akupressurpunkte wird das Nervensystem beruhigt und die Konzentration gefördert.
EFT für Kinder (bis ca. 11 Jahre)
Kinder erleben im Alltag oft eine Reizüberflutung – ob durch Streit, Schulstress oder Versagensängste. EFT wird hier spielerisch als „Zauberklobfen“ oder „Gefühls-TÜV“ verpackt.
    • Wie es hilft: Es baut Wutanfälle ab, lindert Einschlafprobleme und nimmt die Angst vor Klassenarbeiten.
    • Der Vorteil: Kinder lernen blitzschnell, dass sie ihren Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert sind, sondern sich selbst beruhigen können.

EFT für Jugendliche (ab ca. 12 Jahre)
Die Pubertät bringt emotionale Achterbahnfahrten, Leistungsdruck und Selbstzweifel mit sich. EFT bietet Teenagern ein diskretes, modernes Werkzeug zur Selbsthilfe.
    • Wie es hilft: Es reduziert Prüfungsangst, stärkt das Selbstwertgefühl bei Mobbing oder Social-Media-Druck und löst Blockaden beim Lernen.
    • Der Vorteil: Jugendliche schätzen EFT, weil sie es unabhängig von Erwachsenen, überall und ohne großen Aufwand (sogar mental oder ganz unauffällig) anwenden können.

 

Systemische Aufstellung am Brett - für Kinder

Systemische Aufstellung am Brett für Kinder und Jugendliche: Unsichtbares sichtbar machen
Die systemische Aufstellung am Brett ist eine kraftvolle, visuelle Methode, um Beziehungsstrukturen, Blockaden und Konflikte innerhalb einer Familie, Schule oder Peergruppe greifbar zu machen. Kinder und Jugendliche tun sich oft schwer, komplexe emotionale Dynamiken in Worte zu fassen. Auf dem Systembrett stellen sie ihre innere Welt mithilfe von Holzfiguren, Symbolen oder Klötzchen dar. Was im Kopf oft verworren wirkt, wird auf dem Brett sofort sichtbar und veränderbar.
Für Kinder (bis ca. 11 Jahre): Familiendynamiken spielerisch klären
Kinder spüren Spannungen im Familiensystem oder in der Schule extrem sensibel, können diese aber selten artikulieren. Das Brett dient hier als Projektionsfläche, die Distanz schafft und Entlastung bringt.
  • Wie es funktioniert: Das Kind stellt Figuren stellvertretend für sich, die Eltern, Geschwister oder Lehrer auf das Brett. Über Abstände, Blickrichtungen und die Auswahl der Figuren zeigt sich das kindliche Erleben ganz ohne Rechtfertigungsdruck.
  • Das Ziel: Durch das Verändern der Figurenpositionen erfährt das Kind visuell und emotional, wie sich Entlastung anfühlt. Es erkennt, dass es nicht die Verantwortung für Probleme der Erwachsenen tragen muss, was die kindliche Leichtigkeit zurückbringt.
Für Jugendliche (ab ca. 12 Jahre): Den eigenen Platz im System finden
Jugendliche befinden sich in der Phase der Abnabelung und Identitätsfindung. Konflikte mit den Eltern, Leistungsdruck oder Unsicherheiten im Freundeskreis erzeugen oft inneren Druck. Das Brett bietet einen geschützten Raum für einen klaren Blick von außen.
  • Wie es funktioniert: Teenager stellen komplexe Konfliktsituationen auf (z. B. „Ich zwischen meinen zerstrittenen Eltern“ oder „Mein Platz in der Schulklasse“). Sie wechseln die Perspektive, indem sie sich in die Position anderer Figuren hineinversetzen.
  • Das Ziel: Jugendliche gewinnen Klarheit über ihre eigenen Grenzen und Rollen. Sie erkennen unbewusste Verstrickungen, lernen, sich gesund abzugrenzen, und entwickeln konkrete, eigene Lösungswege für ihren Alltag.
 

Emotiv-schematheoretische Therapie

Emotiv-schematheoretische Therapie für Kinder und Jugendliche: Gefühle verstehen, Muster verändern
Die Emotiv-schematheoretische Therapie ist ein moderner, wissenschaftlich fundierter Ansatz, der jungen Menschen hilft, tief sitzende, emotionale Verhaltensmuster (Schemata) zu entschlüsseln. Wenn Kinder oder Jugendliche in bestimmten Situationen immer wieder mit extremer Wut, Angst oder Rückzug reagieren, stecken oft ungelöste emotionale Grundbedürfnisse dahinter. Die Therapie setzt genau an diesem emotionalen Erleben (emotiv) an, um Blockaden dauerhaft zu lösen.
Für Kinder (bis ca. 11 Jahre): Dem inneren Erleben eine Stimme geben
Kinder agieren ihre Gefühle oft ungefiltert aus, ohne zu wissen, warum. In der emotiv-schematheoretischen Arbeit machen wir diese abstrakten Gefühlswelten spielerisch und visuell greifbar.
  • Wie es funktioniert: Wir erforschen gemeinsam die verschiedenen „Anteile“ im Kind. Das traurige, verletzte Gefühl bekommt genauso Raum wie der wütende Beschützer. 
  • Das Ziel: Das Kind lernt, seine Emotionen im Körper wahrzunehmen, sie zu benennen und gesunde Wege zu finden, sich selbst zu beruhigen, anstatt von der Gefühlswelle überrollt zu werden. 
Für Jugendliche (ab ca. 12 Jahre): Den emotionalen Autopiloten stoppen
Teenager erleben durch Leistungsdruck, Identitätssuche und soziale Medien oft eine emotionale Achterbahnfahrt. Die Therapie hilft ihnen zu verstehen, warum sie in Stresssituationen blockieren oder in alte, schmerzhafte Muster verfallen.
  • Wie es funktioniert: Jugendliche analysieren ihre inneren „Kritiker“ oder Schutzmechanismen (wie z. B. das Verstecken von Gefühlen hinter einer coolen Fassade). Sie lernen die biografischen Ursachen für diese Reaktionen kennen.
  • Das Ziel: Der unbewusste emotionale Autopilot wird gestoppt. Jugendliche entwickeln die Fähigkeit, in Krisenmomenten bewusst auf einen gesunden, selbstbestimmten Anteil umzuschalten, was das Selbstwertgefühl massiv stärkt.