EMDR

Entlastung von Ängsten und depressiven            Zuständen durch Augenbewegungen

 

 

 

 

 

 

EMDR – Traumatherapie (Eye movement desensitization and reprocessing)

z. B. bei folgenden Themen:

– posttraumatische Belastungsstörungen

– traumatische Erfahrungen und Erlebnissen

– Angst- und Panikzuständen

– Phobien

– psychosomatische Beschwerden


EMDR ist die Abkürzung für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, übersetzt in etwa:

Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung.

Ende der 1980er Jahre entdeckte und entwickelte Frau Dr. Francine Shapiro (Literaturwissenschaftlerin und Psychologin, USA) diese Psychotherapieform. Francine Shapiro bewegte bei einem Spaziergang ihre Augen hin und her und erlebte dadurch eine deutliche Entlastung ihrer Ängste und depressiven Gedanken. Diese bestanden bei Ihr aufgrund der bei ihr diagnostizierten Krebserkrankung. So entstand, eher zufällig, die Idee zur Erprobung und Untersuchung dieser Methode als Therapieform.

Sie setzte EMDR zur Behandlung von traumatisierten Menschen ein. Kinder, Jugendliche und auch Erwachsenen können mit dieser Methode behandelt werden.

-1991 wurde diese Therapieform durch Herrn Arne Hoffmann auch in Deutschland eingeführt.

-2015 wurde EMDR in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit von EMDR. Zum Teil zeigten sich schon nach nur einigen Sitzungen, eine erhebliche Besserung der traumatischen Folgebeschwerden. Und dies bei 80 % der Pateinten (einfache posttraumatische Belastungsstörung)!

Ein wesentlicher Bestandteil einer EMDR-Behandlung ist die Verarbeitung der belastenden Erinnerungen unter Nutzung einer beidseitigen Anregung des Gehirns, mittels Augenbewegungen. Der Patient folgt den Fingern des Therapeuten mit den Augen, die dieser vor den Augen rasch hin- und her „wischt“. Durch diesen Prozess wird das Gehirn dabei unterstützt, die belastenden und unterbewusst festsitzenden Erinnerungen zu verarbeiten und stimuliert zugleich die Selbstheilungskräfte des Patienten.